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Wie wählt man die richtige Funduskamera für Ihre Praxis oder Ihr Vertriebsgeschäft aus?

Aug.05.2026

ophthalmic retinal camera non-mydriatic fundus camera

Sie beschaffen Funduskameras für einen neuen Markt, und alle technischen Datenblätter sehen gleich aus. Tun sie aber nicht. Die falsche Wahl beim Einkauf führt zu Rücksendungen, Supportproblemen und dem Verlust von Vertriebskonten.

Die Auswahl der richtigen Funduskamera hängt von Ihrem klinischen Umfeld, der Patientenzahl und der Frage ab, ob Sie mydriatische oder nicht-mydriatische Funktion benötigen. Einstiegsmodelle eignen sich für die grundlegende Diabetiker-Retinopathie-Screening; Modelle der Mittelklasse bieten zusätzlich Autofokus und Video für fortgeschrittene Kliniken; Spezialmodelle reichen bis zur veterinärmedizinischen Bildgebung und integrierter OCT. Passen Sie das Modell an den konkreten Anwendungsfall an – nicht an die höchste verfügbare Spezifikation.

Der Funduskameramarkt belohnt Spezifität. Verstehen Sie, was Ihr Kunde tatsächlich benötigt – dann wird die Entscheidung einfach.

Was ist der Unterschied zwischen nicht-mydriatischen und mydriatischen Funduskameras?

Dies ist die erste Frage, die jeder sachkundige Käufer stellt. Die Antwort bestimmt Ablauf, Patientenerfahrung und Einsatzort der Kamera.

Nicht-mydriatische Funduskameras erfassen Netzhautbilder, ohne die Pupille zu weiten. Mydriatische Kameras erfordern vor der Bildaufnahme eine Pupillenerweiterung mittels Augentropfen. Nicht-mydriatische Kameras sind schneller, komfortabler und eignen sich für Screening-Programme, bei denen eine Pupillenerweiterung nicht praktikabel ist. Mydriatische Kameras liefern eine höhere Bildqualität für detaillierte diagnostische Untersuchungen, erfordern jedoch einen geschulten Kliniker sowie mehr Zeit pro Termin.

fundus camera diabetic retinopathy screening

Klinische Implikationen jedes Typs

Nicht-mydriatische Kameras haben sich als Standard für groß angelegte Screening-Programme durchgesetzt. So wird beispielsweise das Screening auf diabetische Retinopathie zunehmend über Apotheken, Optikerpraxen und mobile Einheiten durchgeführt – Umgebungen, in denen kein spezialisiertes Augenarzt-Personal zur Verfügung steht und eine Pupillenerweiterung nicht praktikabel ist. Mit einer nicht-mydriatischen Kamera kann ein Techniker pro Patient innerhalb von zwei Minuten brauchbare Netzhautbilder erfassen.

Mydriatische Bildgebung wird nach wie vor für detaillierte diagnostische Beurteilungen bevorzugt. Wenn ein Augenarzt das gesamte Ausmaß einer Netzhautläsion bewerten, Veränderungen am Sehnervenkopf dokumentieren oder eine Therapie bei Makuladegeneration planen muss, verbessert die Pupillenerweiterung deutlich das Sichtfeld und die Bildqualität.

Funktion Nicht-mydratisch Mydriatisch
Pupillenerweiterung erforderlich No Ja (Augentropfen)
Untersuchungsdauer 1–3 Minuten 20–30 Minuten (einschließlich Wartezeit für die Mydriasis)
Bildqualität Gut (pupillenabhängig) Ausgezeichnet (breiteres Sichtfeld)
Klinisches Personal erforderlich Technikerniveau Augenarzt bevorzugt
Patientenkomfort Hoch Mäßig (vorübergehende Sehverschlechterung)
Bestes für Screening-Programme, hohe Fallzahlen Detaillierte Diagnostik, Fachkliniken

Die meisten modernen Funduskameras, die für den Vertrieb verkauft werden, sind standardmäßig nicht-mydriatisch. Die mydriatische Funktionalität ist entweder integriert oder als Modusumschaltung verfügbar.

Wie beeinflussen Auflösung und Gesichtsfeld den diagnostischen Wert?

Megapixel-Zahl und Gesichtsfeld sind die beiden Spezifikationen, die Käufer am häufigsten nennen. Keine der beiden Zahlen allein erzählt die ganze Geschichte.

Die Auflösung bestimmt das feine Detail, das in einem Fundusbild sichtbar ist – ob kleine Mikroaneurysmen, feine Gefäßveränderungen oder ein früher Schwund der Nervenfaserschicht erkennbar sind. Das Gesichtsfeld bestimmt, wie viel Netzhaut in einem einzigen Bild erfasst wird. Bei der Diabetiker-Retinopathie- und Glaukom-Screening erhöht ein weiteres Gesichtsfeld die Anzahl der erforderlichen Bilder und steigert die Nachweisempfindlichkeit.

Auflösung: Was zählt in der Praxis?

Ein 12-MP-Sensor ist für die meisten Screening-Anwendungen ausreichend. Für Dokumentationszwecke – also zur Erfassung offensichtlicher Pathologien für Überweisungen oder Patientenakten – ist diese Auflösung mehr als ausreichend. Kritisch wird die Auflösung erst bei der Erkennung subtiler, früher Veränderungen, insbesondere in Überwachungsprogrammen, bei denen sequenzielle Aufnahmen über Monate oder Jahre hinweg miteinander verglichen werden.

Eine höhere Auflösung ist zudem wichtig, wenn Bilder für die telemedizinische Überweisung verwendet werden. Der entfernt arbeitende Facharzt benötigt genügend Detailgenauigkeit, um allein anhand des Bildes eine sichere klinische Entscheidung zu treffen.

Gesichtsfeld: Breiter ist nicht immer besser

Standard-Funduskameras bieten ein Gesichtsfeld von 45°. Weitfeldkameras erweitern dieses auf 100° oder mehr. Für die meisten Screening-Zwecke in der Primärversorgung ist ein Gesichtsfeld von 45° ausreichend. Es erfasst Makula und Sehnervenkopf – die beiden Bereiche, die für das Screening auf diabetische Retinopathie und Glaukom am relevantesten sind.

Die Weitfeld-Bildgebung wird wichtig bei der Beurteilung peripherer Netzhautpathologien: Gitterdegeneration, periphere Risse, Netzhautablösung oder Erkrankungen wie die Retinopathie bei Sichelzellanämie. Für Distributoren, die in Märkten mit hohen Fallzahlen dieser Erkrankungen tätig sind, stellt die Weitfeld-Funktion einen entscheidenden Unterschiedsfaktor dar, den es wert ist, mit Kunden zu besprechen.

Welche Modelle eignen sich für die Veterinär-Bildgebung?

Die veterinär-ophthalmologische Diagnostik ist ein wachsendes Segment, das viele Distributoren übersehen. Die Anforderungen an die Geräte sind spezifisch, und der Wettbewerb ist geringer als im Bereich der humanmedizinischen Klinik.

Die Fundusbildgebung in der Veterinärmedizin erfordert Kameras, die mit der unterschiedlichen Augenanatomie von Hunden, Katzen, Pferden und anderen Tieren kompatibel sind. Das FC-161-Modell von Hongdee ist speziell für veterinärmedizinische Anwendungen konzipiert und ermöglicht klare Fundusbilder sowohl bei kleinen als auch bei großen Tieren – ohne die gleiche Fixationskooperation, die menschliche Patienten leisten müssen.

Wesentliche Unterschiede bei der veterinärmedizinischen Fundusbildgebung

Tiere können nicht angewiesen werden, sich auf ein Ziel zu konzentrieren. Die Kamera muss schnell arbeiten und über eine ausreichend große Pupillenöffnung verfügen, um auch unter schwierigen Bedingungen brauchbare Bilder zu erfassen. Tierärztliche Patienten sind oft unkooperativ, erfordern physische Fixierung und können zur detaillierten Untersuchung sediert werden müssen.

Das Design des FC-161 berücksichtigt diese Herausforderungen. Das Bildgebungsprotokoll ist an die kürzeren Untersuchungszeiträume angepasst, die in der tierärztlichen Praxis verfügbar sind. Die resultierenden Bilder unterstützen die Diagnose erblicher Erkrankungen, die bei bestimmten Rassen häufig vorkommen – beispielsweise progressive Retinaatrophie bei Hunden – sowie von Traumata und systemischen Erkrankungen, die die Netzhaut betreffen.

Für Distributoren stellen tierärztliche Praxen eine eigenständige Kaufzielgruppe dar, die über andere Entscheidungsbefugnisse (Tierärzte statt Augenärzte) und andere Beschaffungsprozesse (häufig Direktkauf statt Krankenhaus-Ausschreibung) verfügt. Der Verkaufsansatz muss entsprechend angepasst werden.

Wie bewerten Sie Funduskameras für Ihren Vertriebsmarkt?

Die Preisstrategie für Funduskameras variiert erheblich je nach Markt und Produktstufe, die Sie vertreiben.

Einstiegsmodell-Non-mydriatic-Funduskameras (wie Hongdees FC-100) richten sich an Screening-Programme und kleine Optometriepraxen in preissensiblen Märkten. Modelle der Mittelklasse mit Autofokus und Videofunktion (FC-200) eignen sich für etablierte Fachkliniken. Integrierte OCT-Fundus-Systeme (FC-3100) zielen auf ophthalmologische Abteilungen in Krankenhäusern mit größeren Investitionsbudgets und komplexen Beschaffungsprozessen ab.

Marktsegmentierung nach Preisklasse

Ebene Modelltyp Zielkäufer Wichtigster Verkaufsargument
Eintritt Einfach – Non-mydriatic Screening-Programme, neue Praxen Niedrige Einstiegshürde, schnelle Amortisation
Mittelbereich Autofokus, videofähig Etablierte Fachpraxen Effizienz, Dokumentationsqualität
Spezialität Speziell für Tierärzte Tierkliniken, tierärztliche Augenheilkunde Nischenmarkt, geringerer Wettbewerb
Hochwertig Integrierte OCT- und Fundus-Bildgebung Klinikabteilungen, akademische Zentren Ein-Gerät-Lösung für umfassende Bildgebung

Bei der Preisgestaltung in aufstrebenden Märkten müssen Einfuhrzölle, lokale Zertifizierungskosten sowie die Infrastruktur für After-Sales-Support berücksichtigt werden. Eine Funduskamera, die ex-Works wettbewerbsfähig erscheint, kann sich nach Berechnung aller Gesamtkosten am Zielort als teuer erweisen. Die Distributormarge muss diese Kosten abdecken und gleichzeitig im Wettbewerb mit lokalen Alternativen konkurrenzfähig bleiben.

Hongdees 12-Monats-Garantie, OEM/ODM-Fähigkeit und Lieferzeiten von 2–5 Wochen schützen die Margen der Distributoren direkt. Sie senken die Kosten für Rücksendungen, ermöglichen eine Private-Label-Positionierung zu höheren Verkaufspreisen und erlauben eine zuverlässige Lagerplanung. Diese Kennzahlen sind in Ihre Geschäftsfallanalyse einzubeziehen, wenn Sie die Funduskamera-Serie bewerten.

Fazit

Die richtige Funduskamera passt Auflösung und Gesichtsfeld an den tatsächlichen klinischen Bedarf an – nicht an die höchste verfügbare Spezifikation. Nicht-mydriatische Modelle dominieren die Screening-Märkte; mydriatische und Weitfeld-Modelle dienen der fachärztlichen Diagnostik. Die veterinärmedizinische Bildgebung ist ein eigenständiges und wachsendes Segment mit speziellen Anforderungen. Kalkulieren Sie Ihr Vertriebsangebot anhand der landed cost, nicht nur des ab-Werk-Preises.

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